Geschäftsordnung gem. § 9 der Satzung des Fario e.V.
Stand 21. Januar 2005

§1

Aufnahme von Mitgliedern
Für alle neu in den Verein eintretenden Mitglieder gilt ab dem 17. Januar 2004 eine verbindliche Probezeit von einem Jahr, beginnend mit dem Ausstellungsdatum des Aufnahmeantrages. Innerhalb dieser Frist ist der Antragsteller passives Mitglied des Vereins. Der Vorstand prüft gestellte Aufnahmeanträge, er ist gegebenenfalls berechtigt, Erkundigungen über die sich zur Aufnahme meldenden Personen einzuziehen.
Gegen die Aufnahme können Mitglieder bei Vorliegen sachlich berechtigter Gründe innerhalb von einem Monat beim Vorstand schriftlich oder mündlich unter Angabe der Gründe Einspruch einlegen. Der Einspruch ist vom Vorstand zu prüfen.
Erfolgt kein Einspruch, so wird der Bewerber durch Beschluss des Vorstands in den Verein aufgenommen. Er wird in der nächstfolgenden Versammlung den Anwesenden persönlich vorgestellt.
Stimmberechtigt bei allen Abstimmungen ist nur das Mitglied, das endgültig in den Verein aufgenommen ist.
Bei Ablehnung eines Antrages durch den Vorstand oder aufgrund eines berechtigten und nachgeprüften Einspruchs ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Bewerber den Grund der Ablehnung bekanntzugeben. Ein Recht, die Aufnahme zu beanspruchen, steht dem Bewerber nicht zu.

§2

Austritt
Die Mitgliedschaft erlischt durch den freiwilligen Austritt. Die Austrittserklärung muß dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden. Sie kann nur zum Ende eines Jahres erfolgen.

§3

Ausschluß
1.0. Ein Mitglied kann durch den Vorstand ausgeschlossen werden,
1.1. wenn es seine Mitgliedsbeiträge bis zum 01. Mai des betreffenden Jahres nicht entrichtet hat oder mit sonst fälligen Zahlungen drei Monate oder länger im Rückstand ist und er ihm unter Fristsetzung und Hinweis auf die Verwirkung seiner Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief mitgeteilten Zahlungsaufforderung nicht Folge geleistet hat. Bei Beschlußfassung des Vorstandes über den Ausschluß sind die geeignet erscheinenden Rechtsmittel zur Erbringung der Forderungen des Vereins festzusetzen.
1.2. wenn es durch Wort oder Tat dem Verein oder dem Vorstand an Ruf und Ansehen schadet.
2.0. Das betreffende Mitglied kann innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt der Mitteilung schriftlich beim Vorstand Berufung einlegen. Maßgebend ist das Datum des Poststempels.
3.0. Sollte der Vorstand nach der Überprüfung der Berufung den Ausschluß bestätigen, hat das Mitglied das Recht, den Fall auf der nächsten Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorzutragen (die Frist gem. Punkt 2. gilt entsprechend).
4.0. Ausschlüsse sind nach Ablauf der jeweiligen Berufungsfrist rechtswirksam und in jedem Falle allen Mitgliedern in geeigneter Form bekanntzugeben.
5.0. Ausgeschlossenen Mitgliedern ist der Besuch von Vereinsveranstaltungen nicht mehr gestattet.
6.0. Ausgeschlossene Mitglieder haben keinerlei Ansprüche an den Verein. Verbindlichkeiten ausgeschiedener und ausgeschlossener Mitglieder gegenüber dem Verein bleiben jedoch bestehen.

§ 4

Beiträge Umlagen
1. Zur Deckung der finanziellen Verpflichtungen des Vereins werden Beiträge erhoben, die am Beginn eines jeden Jahres fällig sind. Erwachsene zahlen zum Anfang der Probezeit eine Aufnahmegebühr in Höhe von 50 €. Der Jahresbeitrag beträgt z.Z. 25 €. Kinder und Jugendliche ohne Einkommen sind von der Aufnahmegebühr und vom Jahresbeitrag befreit.
2. Für alle Mitglieder besteht die Verpflichtung zur Teilnahme an satzungsgemäßen Arbeitseinsätzen an mindestens einem Tag im Jahr. Sollte dieser Einsatz nicht geleistet werden können, wird eine Ersatzzahlung von 50 € an die Vereinskasse fällig; sofern das betreffende Mitglied nicht aus zwingenden Gründen, wie z. B. Krankheit oder ein ganzjähriger Auslandsaufenthalt oder anderen, vergleichbaren Gründen verhindert ist. Über diese Ausnahmen entscheidet der Vorstand.
3. Für außerordentliche Aufwendungen, für besondere Inanspruchnahme von Vereinseinrichtungen oder Leistungen, können vom Verein Umlagen erhoben werden. Die Fälligkeit der Umlagen ist im jeweiligen Beschluß festzusetzen.
4. Die Vornahme von Zahlungen jeder Art hat beim Kassenwart bzw. auf das Vereinskonto zu erfolgen.

§5

Der Vorstand
1.0. Der Vorstand organisiert die Vereinsaktivitäten. Er besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassenwart, dem Schriftführer und dem Gewässerwart.
2.0. Der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende oder der Kassenwart oder der Schriftführer oder der Gewässerwart vertreten den Verein nach innen und außen. Sie haben über die Einhaltung und Beachtung der Satzung und der erlassenen Ordnung zu wachen, die Durchführung dieser Ordnung durchzusetzen und für die Durchführung gefaßter Vereinsbeschlüsse zu sorgen.
2.1. Der Vorsitzende leitet die Sitzungen des Vorstandes, die ordentlichen und die außerordentlichen Mitgliederversammlungen.
3.0. Eines der beiden anderen Vorstandsmitglieder vertritt den Vorsitzenden im Verhinderungsfalle.
4.0. Der Kassenwart ist der Vermögensverwalter des Vereins. Er erhebt die Beiträge und Umlagen und ist für deren bestimmungsgemäße Verwendung verantwortlich.
5.0. Der Schriftführer hat zur Beurkundung über die stattgefundenen Vorstandssitzungen und Versammlungen eine Niederschrift vorzulegen. Er verwahrt alle den Verein betreffenden Schriftstücke und gewährt Einsicht in diese.
6.0. Alle Vorstandsmitglieder vertreten und ergänzen sich in der Durchführung der anfallenden Arbeiten. Der Vorsitzende kann jedes Vorstandsmitglied mit der vorübergehenden Vertretung eines anderen betrauen.
7.0. Bei seinen Beratungen und Entscheidungen kann der Vorstand je Fall die Meinungen und Urteile anderer Mitglieder des Vereins bzw. Sachverständiger anhören, einholen und auswerten. Diese können zu den Sitzungen des Vorstandes hinzugezogen werden, sind jedoch nicht abstimmungsberechtigt.
9.0. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, im Verhinderungsfalle die des von im benannten Stellvertreters.
10.0. Rechtsverbindliche Schriftstücke und solche von besonderer Bedeutung sind vom 1. Vorsitzenden oder dem 2. Vorsitzenden oder dem Kassenwart oder dem Schriftführer oder dem Gewässerwart zu unterzeichnen.

§ 6

Die Kassenrevisoren
1.0. Die Kassenrevisoren werden in der ordentlichen Mitgliederversammlung für die Dauer von 3 Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig.
2.0. Diese haben nach Bedarf und eigenem Ermessen, mindestens aber alle 3 Jahre, unangemeldet eine Prüfung der Kasse, der Bücher, Belege und der sonstigen Unterlagen vorzunehmen. Sie fertigen über ihre Tätigkeiten Niederschriften an und geben dem Vorsitzenden und dem Kassenwart davon je eine Durchschrift zu den Akten.
3.0. In der ordentlichen Mitgliederversammlung haben die Kassenrevisoren über ihre Tätigkeit zu berichten, gegebenenfalls die Niederschriften zu verlesen.

§7

Anschaffungen
Jede Anschaffung und Aufnahme finanzieller Verpflichtung durch den Verein, die 500,- € überschreitet, bedarf mindestens der Hälfte der Stimmen bei einer Mitgliederversammlung, in der mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend sein müssen.

§8

Ausnahmen von der Geschäftsordnung
Ausnahmen von dieser Geschäftsordnung sind im Einzelfall zulässig. Zu diesem Zweck ist ein Antrag beim Vorsitzenden erforderlich, der eine Mitgliederversammlung einberufen muß, in der über den Antrag mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder entschieden wird. Der Antragsteller hat das Recht, sein Anliegen auf dieser Versammlung persönlich vorzutragen und zu vertreten. Auf Antrag hat eine geheime Abstimmung zu erfolgen.


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