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Welche Fliege, Wann und Wo?
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Insektenkunde und künstliche "Fliegen" für die Region Berlin/Brandenburg. Gerade der Anfänger fragt sich
immer wieder, welche Fliege er an sein Vorfach knüpfen soll. Diese Frage ist
nicht einfach zu beantworten. Darum wollen wir auf dieser Seite die wichtigsten Beutetiergruppen und deren
Imitationen vorstellen. Ganz bewusst konzentrieren wir uns auf die in und an brandenburgischen Gewässern typischen
Arten.
Nach und nach wird auf dieser Seite eine große virtuelle Fliegendose entstehen.
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Makrozoobenthos der Dosse. Für seine Diplomarbeit hat Fabian die
Kleintiere des Wassers in der Dosse näher untersucht und ihre Verteilung über renaturierte und nicht renaturierte
Abschnitte betrachtet. Dabei sind sehr interessante Zahlen und Untersuchungsergebnisse heraus gekommen. Einige Zahlen
und Hintergründe lassen sich auf ähnliche Gewässer Brandenburgs übertragen und bieten somit für Interessierte einen
guten Einblick in die Insektenwelt vor ihrer Haustür.
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Eintagsfliegen - Ephemeroptera
Für Brandenburger Fliegenfischer sind zwei Familien imitatorisch von großem Interesse. Die Baetidae (Olivfarbige)
und die Ephemeridae (Maifliegen). Beide Gattungen kommen mit mehreren Arten in den typischen Tieflandforellenbächen
(z. B. Rheinsberger Rhin, Stepenitz, Buckau, Plane) Brandenburgs vor.
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Ephemera danica - die Maifliege ist wohl die bekannteste
Vertreterin der Eintagsfliegen in unseren Gewässern. Mit 30 mm Körperlänge sind die Maifliegen schon recht
imposante Erscheinungen und am Gewässer nicht zu übersehen. Die Hauptschwarmzeit (Maifliegenzeit) liegt
zwischen Mitte Mai und Mitte Juni und stellt für viele Flugangler den absoluten Höhepunkt der Saison dar.
Von imitatorischen Interesse sind alle Stadien der Maifliegen-Metamorphose (Nymphe, Dun, Spinner und Spent).
Die Nymphe gehört zum Typ der "Grundgräber" und hat 3 Schwanzfäden, das flugfähige Insekt ebenfalls.
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Ephemera vulgata - Braune Maifliege. Sie kommt in einigen Gewässern (Buckau) neben der E. danica vor. Sie
unterscheidet sich von der letztgenannten Art durch eine dunklere Körper- und Flügelfärbung. E. vulgata kann mit den
gleichen Mustern imitiert werden wie E. danica. Die Farben der Kunstfliegen sollten bräunlicher gehalten werden.
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Baetis rhodani - Olive Dun oder Red Spinner ist sehr häufig an den Gewässern Brandenburgs zu beobachten. Diese
Art gehört zu den ersten Eintagsfliegen der Saison. Wie bei vielen Arten dieser Gattung schlüpft im Herbst eine zweite,
kleinere Generation. Mit max. 10 mm Körperlänge gehören sie eher zu den kleineren Eintagsfliegen und werden daher am
Gewässer kaum beachtet. Für den Fliegenfischer sind die Imitationen der Nymphen (Pheasant Tail oder Hasenohrnymphe)
und der Duns (Adams, Red Spinner oder Large Olive Dun) von Interesse. Die Spinner kriechen an Pflanzen oder Steinen
zurück ins Wasser, um ihre Eier abzulegen. Sie spielen als Trockenfliege nur eine untergeordnete Rolle. Nach einem
Baetis-Schlupf entfällt daher oftmals der Abendsprung. Die Nymphe gehört zum "Schnellschwimmer-Typ" und hat 3
Schwanzfäden.
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Heptagenia sulphurea - die Schwefelgelbe soll in dieser Beschreibung
nicht fehlen. Sie ist mit ihrer schwefelgelben Färbung sehr auffällig und wird oftmals mit E. danica verwechselt.
Sie ist einige Wochen früher als die Maifliege am Wasser zu beobachten und kann mit kleineren Maifliegenmustern
erfolgversprechend imitiert werden. Die Tiere schlüpfen vereinzelt vom Mittag bis zum Abend. Die Nymphe gehört zum
Typ der "Steinklammerer" und besitzt drei Schwanzfäden, das flugfähige Insekt hat nur 2 Schwanzfäden.
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Köcherfliegen - Trichoptera
Die Köcherfliegen gehören zu einer der artenreichsten Ordnungen innerhalb der Wasserinsekten. Sie sind in den
fließenden und stehenden Gewässern Brandenburgs mit einem breiten Artenspektrum vertreten. Einige Arten zeigen
eine Resistenz gegenüber Umweltbelastungen. Andererseits sind manche Arten durch negative Umwelteinflüsse in ihrem
Bestand potenziell stark gefährdet. Ihre weite Verbreitung und ihr Artenreichtum finden jedoch nur einen geringen
Niederschlag in der Fliegenfischerliteratur. Die wichtigsten Imitationen der Köcherfliegen-Metamorphose (Larve, Puppe,
Sedge) dürfen in keiner Fliegendose fehlen.
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Die Larven der Köcherfliegen können in zwei Formen eingeteilt werden, köchertragende Larven (Sprock) und köcherlose
Larven. Beide leben am Gewässergrund zwischen Wasserpflanzen oder sind an Totholz angeheftet. Sie lassen sich durch
Goldkopfnymphen (besser mit einem schwarzen!!! Goldkopf) hervorragend imitieren. Die Nymphe sollte möglichst
langsam und dicht am Gewässergrund angeboten werden.
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Zum Schlupf muss die verpuppte Larve vom Gewässergrund zur Wasseroberfläche aufsteigen. Dies geschieht bei vielen
Arten in den Abend- oder Nachtstunden. Die aufsteigende Puppe wird durch Emerger/Pupa-Muster/Aufsteiger
nachgebildet. Dabei lassen sich zwei unterschiedliche Verhaltensweisen der Puppen beobachten. Bei der ersten,
"klassischen" Form, die sich fischereilich gut imitieren lässt, treibt die Puppe mit der Strömung ab und schwimmt
aktiv der Wasseroberfläche entgegen. Dort bricht sie durch den Oberflächenfilm, sprengt sofort die Puppenhülle auf
und fliegt als voll entwickeltes Insekt von der Wasseroberfläche ab. Die zweite Form wird von uns nur selten
wahrgenommen. Hier klettert die Puppe an Wasserpflanzen, Ästen oder Steinen aus dem Wasser und häutet sich erst am
Ufer zum adulten Insekt. Die Fische fangen die aufschwimmenden Puppen am Grund, während des Aufstiegs und an der
Wasseroberfläche ab. Die Puppenmuster werden daher dicht über dem Gewässergrund ruhig abtreibend oder mit kurzen
Rucken zur Oberfläche aufsteigend gefischt.
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Die adulten Köcherfliegen - Sedge/Caddis treffen wir am häufigsten in den Monaten Juli, August und September an
unseren Gewässern an. An ihrem flatternden Flug sind sie leicht zu erkennen. Die Eiablage erfolgt je nach Art auf
unterschiedliche Weise. Nicht wenige Arten tauchen oder kriechen zur Eiablage ins Wasser. Bei anderen Arten legen die
Weibchen auf dem Wasser sitzend ihren Eiballen ab oder werfen diesen im Flug über dem Gewässer ab. Da viele Weibchen
nach der Eiablage wieder an das Ufer zurückkehren, hat die Eiablage nicht dieselbe Bedeutung wie der Schlupf.
Ein massenhaftes Abtreiben abgestorbener Weibchen, vergleichbar dem Spinnerfall der Eintagsfliegen, ist daher nicht
die Regel. Trotzdem sind Köcherfliegenmuster sehr erfolgreiche Trockenfliegen. Sie können mit leicht zuckenden,
schlitternden Bewegungen oder ruhig abtreibend angeboten werden. Die empfehlenswertesten Imitationen sind die
Rehhaar-Sedge, Elkhair Caddis, Goddard Sedge und CDC Delta Wing Sedge.
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Steinfliegen - Plecoptera
Steinfliegen gehören zu einer altertümlichen Ordnung innerhalb des Insektenreiches. Obwohl sie vielen
Fliegenfischern dem Namen nach bekannt sind, spielen sie als Imitation nur eine untergeordnete Rolle. Ihre
Hauptverbreitungsgebiet finden sie in den Gebirgsgewässern. Die meisten Arten stellen sehr hohe Ansprüche an
ihren Lebensraum und sind in den Fließgewässern des Norddeutschen Tieflandes wenig verbreitet. Isoperla
grammatica - Yellow Sally ist eine Art, die regelmäßig in Brandenburg (Dosse, Rheinsberger Rhin) zu beobachten
ist. Mit ihrer gelb-bräunlichen Färbung und einer Körperlänge von 10 bis 15 mm ist sie bei ihren Eiablageflügen
nicht zu übersehen. Adulte Steinfliegen könnt Ihr an ihren 4 klaren, über dem Hinterleib flach zusammengelegten
Flügeln erkennen. Zum Schlupf kriechen Steinfliegennymphen an Steinen oder Pflanzen aus dem Wasser, um sich am
Ufer zum Vollinsekt zu häuten. Ein Schlupf an der Wasseroberfläche, ähnlich wie bei den Eintags- und Köcherfliegen,
findet nicht statt. Die meisten Arten entfernen sich nicht weit vom Gewässer. Eiablageflüge sind ab Mitte Mai in den
Nachmittags- und Abendstunden zu beobachten.
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Für uns Fliegenfischer sind nur die am Gewässergrund lebenden Nymphen und der Eiablageflug der Weibchen imitatorisch
von Interesse. Die Nymphen lassen sich mit gelb-bräunlichen Goldkopf- oder großen Hasenohrnymphen (Hakengröße 10 -12)
imitieren. Adulte Yellow Sallys könnt Ihr mit gelben Rehhaar-Sedges oder CDC-Caddis nachahmen.
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Mücken - Nematocera
Innerhalb dieser Unterordnung sind 4 Familien für uns Fliegenfischer von Interesse: Zuckmücken, Kriebelmücken,
Schnaken und Haarmücken. Alle vier Familien lassen sich an Brandenburger Gewässern beobachten. Sie kommen sowohl
in stehenden als auch fließenden Gewässern vor. Die zahlreichen Larven der Zuck- und Kriebelmücken sind
gerade für viele Weißfische wichtige Nährtiere. Darum sollten Mückenlarven und -puppen (Bloodworm, Buzzer) in
keiner Fliegendose fehlen. Um die kleinen Fliegen (Hakengröße 12 bis 20) am Gewässergrund anbieten zu können, kann
das dünne Vorfach (0,12 mm) mit einem kleinen Spaltblei beschwert werden. Die winzigen Imagos der Zuck- und
Kriebelmücken werden mit kleinen, grauen oder schwarzen Trockenfliegen (Hakengröße 16 bis 28) nachgeahmt. Diese
winzigen Fliegenmuster sind auf der Wasseroberfläche nicht leicht zu verfolgen, darum solltet Ihr immer einen
weißen Signalflügel mit einbinden.
Aus der großen Familie der Haarmücken ist Bibio marci die bekannteste Vertreterin. Das weit verbreitete
Landinsekt schwärmt im späten April und Mai. Die Bibios werden an windigen Frühlingstagen oftmals auf das Wasser
geweht und durchaus schon von den Fischen genommen. Als Nachahmung bewährte sich die aus England stammende Hawthorn
Fly.
Daddy Long-Legs sind an windigen Hochsommertagen einen Versuch wert. Sie sind eine Imitation der großen
Schnakenimagos. Ein bewährtes Trockenfliegenmuster ist die aus Irland stammende Crane Fly.
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Libellen - Odonata
An fast allen fließenden und stehenden Gewässern im Land Brandenburg sind Libellen vom Frühjahr bis zum Herbst zu
beobachten. Auf der Wasseroberfläche Eier legende Weibchen werden selten von Fischen gefressen, daher lohnt sich die
Nachbildung der adulten Insekten für uns Fliegenfischer nicht. Die als gefräßige Räuber lebenden Libellenlarven
werden von den Fischen häufiger erbeutet. In Fließgewässern bevorzugen die 15 bis 30 mm großen Larven ruhigere
Abschnitte mit reicher Unterwasservegetation oder Totholzstrukturen.
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Am Hinterleib tragen sie drei Tracheenkiemen, die ihnen gleichzeitig als Ruder dienen. Die Körperfärbung der meisten
Larven ist ein dunkles Olivgrau. Zum Schlupf bereite Nymphen kriechen an Pflanzenhalmen aus dem Wasser und häuten
sich im Schutz der Ufervegetation. Libellennymphen - Damselfly Nymph
sind sehr universelle Köder. Sie fangen ein weites Artenspektrum, sowohl in fließenden als auch in stehenden
Gewässern.
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Flohkrebse - Gammaridae
Die Individuenzahlen und die Biomasse der Gammariden sind höher als die der meisten anderen Wasserinsektenlarven in
unseren Gewässern. Gammarus pulex ist der am weitesten verbreitete Vertreter der "Süßwassergarnelen" (mit denen sie
übrigens nicht verwandt sind). Bachflohkrebse - Scuds oder Freshwater Shrimp, wie sie in den angelsächsischen
Ländern auch genannt werden, benötigen klares, sauberes Wasser mit einem hohen Sauerstoffgehalt. Besonders wohl fühlen
sie sich in Gewässern mit einem reichen Wasserpflanzenbestand. Am Gewässerboden findet man sie besonders zahlreich in
Ansammlungen von Laub und Holz, aber auch im Uferbereich, unter Steinen und in Wasserpflanzenbeständen. Sie sind
hauptsächlich Falllaubzersetzer (Zerkleinerer), können sich aber auch von Detritus (Feinpartikeln) erfolgreich
ernähren. Ihre Körperlänge beträgt 10 bis 25 mm, die Körperfärbung reicht von olivgrau über bräunlichorange bis
fast schwarz. Der schlanke Körper ist bogenförmig gekrümmt und seitlich zusammengedrückt. Die Gammariden bewegen sich,
indem sie in Seitenlage stoßweise schwimmen. Im Vergleich mit Wasserinsektenlarven sind Flohkrebse sehr mobil. Sie
können in kurzer Zeit viele Meter bachauf- oder bachabwärts aktiv schwimmend zurücklegen.
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In vielen Salmonidengewässern Brandenburgs (Rheinsberger Rhin, Stepenitz, Dömnitz, Dosse, Plane, Buckau) sind
Flohkrebse zahlreich zu finden. Sie sind eine wichtige, wenn nicht sogar die wichtigste Nahrungsquelle für viele
Fischarten in diesen Gewässern. Das orangerote Fleisch mancher Forellen ist auf eine regelmäßige Aufnahme von
Bachflohkrebsen zurückzuführen.
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Landinsekten - Terrestrials
Die Liste der als Fischnährtiere infrage kommenden Landinsekten ist unendlich lang. Ich möchte mich hier auf die drei
am häufigsten an unseren Gewässern vorkommenden Gattungen und ihre erfolgreichsten Imitationen beschränken.
Grashüpfer - Saltatoria, Käfer - Coleoptera und Ameisen - Hymenoptera. Sie sind wohl auch dem entomologischen
Laien bekannt. Alle drei Gattungen sind mit vielen Arten in Mitteleuropa vertreten und leben nicht ausschließlich
in Wassernähe. Käfer kommen in den unterschiedlichsten Größen, Formen und Farben vor. Unter ihnen sind sowohl
sehr geschickte Flieger als auch träge krabbelnde Gesellen, die sich immer wieder todesmutig von der Ufervegetation
in ein Gewässer stürzen. Auch Ameisen schwärmen aus: Junge Königinnen verlassen den Ameisenbau mit den Drohnen,
um einen neuen Staat zu gründen. Dabei werden sie von der Luftströmung über weite Strecken transportiert und landen
nicht selten auf der Oberfläche eines Gewässers. Ameisen und Käfer sorgen gerade in waldreichen Fließgewässern auch
an heißen Sommertagen für einen reich gedeckten Tisch, vom dem Äschen und Forellen regelmäßig tafeln. In solchen
Situationen ist oftmals eine ausgeprägte Selektivität der Fische zu beobachten.
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Grashüpfer bevorzugen eher offene Wiesen und Weideflächen. Dort sind sie ab Mitte Juni in großer Anzahl zu
beobachten. An windigen Tagen werden die schlechten Flieger häufiger ins Wasser verblasen und kaum ein Fisch kann
dieser fetten Beute wiederstehen.
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Fische - Lurche - Säugetiere
Fische fressen alles, was in ihr Beuteschema passt und sie irgendwie bewältigen können. In dieser Übersicht fehlt
noch eine letzte Ködergruppe, die durch die Gruppe der Streamer nachempfunden werden kann. Im allgemeinen lassen
sich folgende Beutetiere sinnvoll mit Streamern imitieren: Fische, Lurche, Kaulquappen, Egel, Mäuse und Krebse.
Streamer können sowohl ein natürliches Vorbild imitieren als auch durch optische oder akustische Reize wirken. Sie
lassen sich das ganze Jahr erfolgreich einsetzen, um die typischen Großtierfresser (früher sagte man Raubfische)
der Region erfolgreich zu beangeln. Gerade das Streamerfischen auf Nichtsalmoniden ist sehr anspruchsvoll und bietet
dem experimentierfreudigen Fliegenfischer eine spannende und kurzweilige Fischerei.
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Die natürlichen Gegebenheiten Brandenburgs bieten uns hervorragende Möglichkeiten, sehr verschiedene Fischarten mit
dem Streamer zu befischen. Hecht, Zander, Barsch, Rapfen, Döbel, Aland und Bachforelle sind die wichtigsten Fischarten,
die sich mit Streamern befischen lassen.
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Die Wahl der richtigen Kunstfliege passend zum natürlichen Vorbild
ist die halbe Miete für den Erfolg beim Fliegenfischen. Mit dem Buch
von Pat O'Reilly fällt die Entscheidung für ein Muster dabei
besonders leicht. Denn zu den brillanten Makroaufnahmen der für Fliegenfischer
wichtigen Insekten stellt der Autor auf dem zweiten Bild die entsprechende
Imitation vor. Als Beispiel dienen teils weltweit über viele Jahre
erfolgreiche Muster oder hoffnungsvolle Kreationen neueren Datums. Insgesamt
liefert das Buch die entscheidenden Ködertipps für einen aufregenden
Angeltag am Fischwasser. Für Anfänger und Fortgeschrittene sehr
zu empfehlen.
Pat O'Reilly
"Die richtige Fliege"
Müller Rüschlikon
ISBN 3275013653
Weitere Fliegenfischerbücher findet Ihr auf unserer Bücherseite.
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