Was ist Fliegenfischen?
Fliegenfischen ist eine Angelmethode, bei der ausschließlich künstliche
Köder eingesetzt werden. Diese Köder werden "Fliegen" genannt und werden von den
Fliegenfischern oft selbst angefertigt. Sie sind in den meisten Fällen Imitationen von
natürlichen, am oder im Gewässer vorkommenden Insekten und deren Larven. Diese
sehr kleinen Kunstköder sind zu leicht um sie direkt von der Rolle auswerfen zu können.
Zudem sollen sie den Fischen sehr vorsichtig und zart, wie das natürliche Vorbild,
angeboten werden. Als Wurfgewicht wird zum Fliegenfischen eine spezielle Schnur verwendet.
Das Auswerfen der Fliegenschnur ist ein dynamischer Vorgang, bei dem die Schnur durch
Vor- und Rückschwünge in der Luft verlängert und dann auf dem Wasser abgelegt wird. Um
erfolgreich mit der Fliege zu fischen, muss der Angler die Gewohnheiten und den
Lebensraum seiner Beute und die Gewässerstruktur sehr genau kennen.
Sehr häufig wird beim Fliegenfischen auf eine
bestimmte Fischart oder sogar auf einen bestimmten Fisch angesessen. Dabei wird
nicht an einem Angelplatz auf den Anbiss gewartet, vielmehr werden z. B. Forellen
aktiv gesucht. Bevorzugte Beute beim Fliegenfischen sind Lachse, Bachforellen,
Regenbogenforellen, Äschen, Saiblinge, Döbel, Rapfen und Hechte.
Bekannt wurde das Fliegenfischen bei vielen Nichtanglern durch den 1992 gedrehten Film "Aus der
Mitte entspringt ein Fluß" (Regie: Robert Redford, mit Craig Sheffer und Brad Pitt in den Hauptrollen).
Auf dieser Website findet ihr viele Informationen über die verschiedenen Aspekte des Fliegenfischens aber
auch viele Infos über unseren Fliegenfischerverein, seine Projekte und seine Mitglieder.
Viel Spaß beim surfen. Mario Mücke
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