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Frühjahr 2005
Einige sagen HARTE ARBEIT, für uns ist es SPASS.
Unter dem Motto: "Steine: im Acker ein Fluch, im Bach ein Segen!" wurden auch in diesem Frühjahr ca. 60 t Feldsteine zurück in die Dosse geschaufelt, gebaggert und geworfen. Die schon in den Vorjahren angelegten Schüttbuhnen wurden aufgefüllt und eine Rieselstrecke wurde neu angelegt. Diese Habitatverbesserungen erhöhen die Strömungsdiversität und die Rieselstrecke bietet den jungen Bachforellen einen geeigneten Standort. An 5 Stellen wurden Totholzfänge angelegt, um im zu breiten Bachbett die Strömung gezielt abzulenken.



Im Stepenitzsystem wurden bei 5 Einsätzen junge Lachse und Meerforellen von Vereinsmitgliedern ausgesetzt. Das 1997 vom Institut für Binnenfischerei Potsdam-Sacrow und vom Landesanglerverband Brandenburg gemeinsam ins Leben gerufene Projekt zur Wiedereinbürgerung von Lachs und Meerforelle, wird auch im Herbst beim Abfischen der Rückkehrer tatkräftig von uns unterstützt.



Unterhalb Dossows wurden mit erheblichen Aufwand junge Erlen, Weiden, Eschen und an sehr trockenen Standorten Birken gepflanzt. Bitte achtet auf die jungen Bäume wenn Ihr am Ufer der Fliegenstrecke angelt, sie sind gerade im ersten Jahr noch sehr empfindlich. Die in den letzten 3 Jahren gepflanzten Bäume, inzwischen sind es schon über 300, entwickeln sich prächtig. Leider findet auch der Biber die jungen Bäume sehr bekömmlich und einige der in den letzten Jahren angepflanzten Erlen wurden vom größten europäischen Nager gefällt. Die drei, unterhalb der Melkstandbrücke angelegten Totholzfänge sollen den dort vorhandenen Kies freispülen, in der Hoffnung den Äschen einen geeigneten Laichplatz zu bieten.
Vielen Dank allen freiwilligen Helferinnen und Helfern für Ihren Einsatz. Der vergossene Schweiß war nicht umsonst.
Fotos: Matthias Schulze und Mario Mücke

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